Peter trat im Januar 1991 als Mitglied ein.Mit Peter verlieren wir als Verein, aber auch viele von uns persönlich einen langjährigen Wegbegleiter.

Zu dieser Zeit erlebte der Skisport seine Hochphase. Skifahren war so aktuell und beliebt wie nie zuvor. Eine breite Schicht – man sprach von 5 Millionen Skifahrern – eroberten die Pisten.

Das Skifahren prägte ebenso das Leben der Familie   Goergens. Die beiden Kinder Michael und Daniela entdeckten den Skirennsport und Peter war als begeisterter Vater dabei. Und wie man Peter kannte, entwickelte er in kurzer Zeit eine enorme Expertise.

Die Rennsportgruppe – gerade die Schülermannschaft – war in der Saison 1993 / 1994 auf der Erfolgs- und Überholspur unterwegs. Erstmals in der Geschichte des Skiclubs, wurde diese Mannschaft das erfolgreichste Team im Westdeutschen Skiverband.

Zur Jahreswende 1994 / 1995 übernahm Peter nun den vakanten Posten des Sportwarts alpin und prägte von da an die Rennsportsparte. Aber Peter war nicht nur in unserem Verein sondern ebenso beim WSV, bei vielen Rennläufern und ihren Eltern hoch anerkannt und geschätzt. Auch Aktive anderer Vereine, die kein eigenes Renntraining anbieten konnten, wurden von ihm unterstützt, denn es war inzwischen bekannt, wie lohnend die Arbeit mit ihm war.

Peter zeigte dabei immer vollen Einsatz, zog das Training absolut professionell auf und war ein Trainer, der jedem Aktiven wichtige Tipps geben konnte, damit sie schneller die Piste runter kamen. Dafür hat Peter stundenlang an der Piste gestanden, beobachtet, analysiert, Rückmeldungen gegeben und motiviert.

Seine Erfolge gaben ihm Recht. Zum Beispiel in der Saison 2001 / 2002 stellte die alpine Rennmannschaft mit 21 Schülern, acht Jugendlichen und 10 in der DSV-Rangliste aufgeführten Senioren nicht nur das quantitativ größte Team innerhalb des Westdeutschen Skiverbands, auch qualitativ waren die Athleten sehr erfolgreich. So fielen 19 der 39 Siegerpodestplätze an die Leverkusener.

Peter formte und förderte junge Talente und einige von ihnen konnten und können auch heute noch aktuell Spitzenwertungen erreichen.

So ist der sportliche Werdegang beispielsweise von Roman Frost – aktuell jüngster Athlet im B-Kader des DSV – eng mit seinem ersten Trainer Peter verbunden.

Im Mai 2003 übernahm Peter dann den Posten des 2. Vorsitzenden, wobei sein Herz auch weiterhin für den Rennsport schlug. Er unterstützte bis 2010 diesen mit Rat und auch viel Tat. Im Oktober 2010 begleitete Peter das Herbst-Rennkader-Training in Sölden ein letztes Mal und zog sich ab 2011 dann endgültig als aktiver Trainer zurück.

Nun widmete er sich noch intensiver den weiteren vielfältigen Aufgaben im Skiclub im Sinne seines Postens als 2. Vorsitzender, unterstützte die Fahrten aktiv als Fahrten- oder Übungsleiter, organisierte Skibasare und stand als Ideengeber auch in schwierigeren Zeiten immer zur Verfügung. Er trug maßgeblich zum Erfolg  unseres Vereins bei, auch nach dem Wegfall der Förderung durch die Bayer AG im Jahre 2015.  Dabei brachte er sein fundiertes Wissen als Unternehmer ein.

Peter vertrat seine Standpunkte klar und deutlich und trat für sie ebenso tatkräftig ein. Hierbei stand für ihn stets die „Sache“ selbst im Mittelpunkt seines Handelns, nie seine eigene Person. Seine Geradlinigkeit, Einsatzbereitschaft und Zielstrebigkeit waren für alles, was er im Privaten, Beruflichen und Sportlichen erreicht hat, sehr wichtig.

Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt seiner Frau Angelika, seinen Kindern Michael und Daniela sowie den Enkeln und Angehörigen.

Im Namen des gesamten Vereins stellvertretend

Stefan Bräker und Kathrin Haltenhof